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Profi:
Fussballspieler der seinen Lebensunterhalt
ausschließlich mit dem Fussballspielen
verdient.

Einlaufen:
Vor dem Spiel laufen beide Mannschaften auf dem Feld ein. Dies geht nach bestimmten Regeln vor sich. Der Schiedsrichter und die beiden Linienrichter führen die Spieler aufs Spielfeld. An der Spitze jeder Mannschaft läuft der Kapitän. Ihm folgen der Torwart und die anderen Spieler. Meist laufen die
Spieler in leichten Dauerlauf ein.

Unsportlich:
Alle Aktionen, die nicht dem allgemeinen sportlichen Anstand entsprechen oder auch absichtlich Regeln verletzen, sind unsportlich. Kein Fußballer sollte sich so verhalten.

 

Antäuschen:
Um den Gegenspieler zu irritieren, täuscht man zunächst eine Aktion vor, führt dann aber eine andere aus. Dadurch soll erreicht werden, daß der Gegner einen Fehler begeht. Besonders wirkungsvoll ist das Antäuschen im Zweikampf oder bei einem Torschuß.
Ballverliebt:
Als ballverliebt wird ein Spieler bezeichnet, der zwar sehr gut mit dem Ball umgehen kann, ihn aber meist zu spät an die Mitspieler abgibt. Für eine Mannschaft ist das nicht sehr gut.
Vertendeln:
Leichtfertiges Verlieren des Balles durch unnötiges Herumspielen.
Abtasten:
Nachdem der Ball die Torlinie überschritten hat, wird das Spiel mit einem Abstoss fortgesetzt. Dabei schlägt der Torwart oder ein anderer Spieler den ruhenden Ball aus dem Torraum ins Feld, möglichst in die Nähe eines Mannschaftskameraden. Der nächste Spieler, der den Ball berührt, muss allerdings ausserhalb des Strafraumes stehen.
Allerweltsfoul:
Im Gegensatz zu groben Fouls gibt es auch sogenannte Allerweltsfouls, die meist aus Übereifer, Ungeschicklichkeit oder Unachtsamkeit passieren. Dennoch wird eine solches Foul mit einem Freistoß bestraft.
Ausputzer:
So wurde früher der letzte Spieler vor dem Torwart genannt, dessen Aufgabe es war, die Bälle vor dem Tor wegzuschlagen. Ein Aus-putzer hatte dabei ausschließlich Verteidigungaufgaben und be-teiligte sich nicht an den Angriffen seiner Mannschaft. Heute wird diese Aufgabe vom Libero über-nommen, der aber auch seine Abwehrposition verlassen kann.
Tunneln:
Dem Gegner den Ball durch die Beine spielen, bezeichnet man als tunneln. Die Beine des Gegners bilden dabei bildlich einen Tunnel. Es sollte keinen Fußballer passieren, das er von seinen Gegner getunnelt wird.
Bananenflanke:
Bei manchen von der Seite geschlagenen Flanken beschreibt der Ball eine gekrümmte Flugbahn. Bei der Bananenflanke entsteht zunächst der Eindruck, daß der Ball sehr nahe am Tor landet, er dreht sich dann aber doch noch davon weg.
Befreiungsschlag:
Wegschlagen des Balles in höchster Gefahr vor dem eigenen Tor, ohne das der Schuß als Pass für einen Mitspieler gedacht ist.
Beidfüßig:
Ein Spieler der den Ball mit beiden Füßen gleich hart und präzise schiessen kann, wird als beidfüßig oder beidbeinig bezeichnet. Dies ist besonders gut, da er auf vielen Positionen eingesetzt werden kann.
Beinschere:
So bezeichnet man das beidbeinige Umklammern des Gegenspielers im Zweikampf. Das ist natürlich verboten und wird mit einem Freistoß für den Gegner bestraft.
Bolzen:
Unkontrolliertes Ballwegschlagen, ohne damit einen Spielzweck zu verfolgen.
Drangperiode:
Wenn eine Mannschaft das Tor des Gegners in einem Zeitabschnitt besonders oft und heftig bestürmt, spricht man von einer Drangperiode.
Drehschuß:
Ein Schuß, bei dem der Spieler zunächst mit dem Rücken zum Tor steht. Während des Schusses dreht er sich aber blitzschnell und schießt aufs Tor. Ein Drehschuß ist sehr schwierig, weil der Spieler keinen Blickkontakt zum Tor hat. Für den Torwart ist es sehr schwer zu erkennen, wohin der Ball fliegt.
Einklemmen:
Dabei blockiert der Spieler beide Beine seines Gegners. Dieses Foul wird mit einem direkten Freistoß im Strafraum mit einem Elfmeter, bestraft.
Einnicken:
Besonders leicht erzieltes Kopfballtor. Dabei muß der Spieler nur noch den Kopf ganz kurz bewegen, um den Ball ins Tor zu köpfen. Man sagt, er mußte den Ball nur noch einnicken.
Einschläfern:
Taktisches Mittel im Spiel, bei dem eine Mannschaft äußerst langsam und behäbig spielt. Damit soll dem Gegner Passivität vorgetäuscht werden und dieser möglichst aus dem Spielrhythmus gebracht werden. Meist wird aus dieser Taktik ein schneller Gegenangriff eingeleitet.
Einschlagen:
Wenn ein wuchtiger Schuß im Tor landet, sagt man, der Ball hat eingeschlagen.
Einschnüren:
Zurückdrängen des Gegners in seine Hälfte. Dabei hat die gegnerische Mannschaft über längere Zeit keine Möglichkeit, an den Ball zu kommen und selbst einen Angriff zu starten.
Gefahrenzone:
Nicht exakt einzugrenzender Bereich vor dem eigenen Tor, der etwa dem gesamten Strafraum umfasst; praktisch diejenige Zone, in der die Angreifer unmittelbar totgefährlich werden können.
Kopflos:
Gekennzeichnet durch fehlende Übersicht, in diffizilen
(Strafraum-) Situationen.
Lupfen:
(Gefühlvolles) Heben des Balles auf das gegnerische Tor.
Mauer:
Aufstellen der gegnerischen Mannschaft bei einem Freistoss.
Meckern:
Ständiges bzw. wiederholtes Kritisieren der Schiedsrichter-entscheidungen äußert sich in Beschimpfungen bis hin zum Gebrauch unflätiger Äußerungen. Je nach Geduld des Schiedsrichters und Schwere der Anschuldigungen folgen Ermahnung, Verwarnung oder Feldverweis des Betreffenden.
Oberkörpereinsatz:
Fairer Einsatz des Oberkörpers im Zweikampf mit dem Gegner. Allerdings ist das Rempeln oder Stoßen mit dem Oberkörper nicht erlaubt.
Pärchenbetrieb:
Taktisches Mittel, im Spiel durch ständiges gegenseitiges Bewachen und Verfolgen den Gegenspieler zu neutralisieren.
Leiberltausch:
Tausch der Leiberl.

 
Salatschüssel:
Umgangssprachliche Bezeich-nung für DFB-Meisterschale.
Seitfallzieher:
Ein etwa parallel zur Torlinie aufliegenden halbhohen Ball direkt in Torrichtung weiterleiten, wobei sich der Schütze nach hinten seitlich fallen läßt und das Schußbein in Richtung Tor dreht.
Sieg:
Eine Mannschaft gewinnt.

       
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